Freitag, 14. März 2014

Eulen und Hasen...

So, da bin ich mal wieder!
In den letzten Wochen habe ich zwar ein paar Sachen angefangen, aber alles parallel und daher brauch ich dafür noch ein bisschen...

Letztens sollte ich ein Jersey-Nachthemd umnähen und dachte mir "toll, dann kannst du dich endlich mal mit deiner Overlock beschäftigen" (die mir das Christkind gebracht hat ;o)) ... mannomann, ich habe einige Tage gebraucht, bis ich dann endlich ein schönes Ergebnis hatte (ich habe letztlich das Ganze nicht einfach umgenäht, sondern einen 3cm-Saum mit einer 3-Faden-Flatlocknaht gemacht - und bin zufrieden).
Das vielbeschimpfte Einfädeln der Maschine finde ich überhaupt nicht schwer (ich habe eine Bernette 610D), das geht ratzifatzi. Aber lachen musste ich über diesen Satz in der Bedienungsanleitung: "Fangen Sie LANGSAM an zu nähen..." (und es ist tatsächlich in Großbuchstaben geschrieben! ;oD) ... Ich weiß ja nicht, was der Hersteller unter "langsam" versteht - ich hatte das Gefühl, als würde ich im Auto von 0 auf 100 in 1 Sekunde beschleunigen!!! Waaaaaahhhh! ... Nun ja, gerade Strecken bekomme ich schon hin und auch der Differentialtransport ist ne tolle Erfindung, aber ich werde wohl noch ne ganze Weile üben müssen.

Das Bienen-Faschingskostüm für meine Große habe ich leider nicht geschafft, weil mich ein fieser Magen-Darm-Infekt genau die paar Tage vor Rosenmontag fest im Griff hatte. Aber auch als Indianerin (mit einem Kostüm aus der Faschingskiste) hat sie sich wohl gefühlt. Die Biene muss dann wohl bis nächstes Jahr warten. Nun möchte sich das Kind auch "mal so" verkleiden und hat sich ein Prinzessinnenkleid gewünscht. Ich habe das Oberteil und den Unterrock schon fertig, fehlt nur noch der Oberrock und die Ärmel... Bilder demnächst hier :o)

Für meine Cousine zum Geburtstag habe ich einen Eulenschlüsselanhänger genäht. Die Eule ist aus Leder und Filz und auch ein wenig ausgestopft, damit sie eine schöne Form hat. Der Anhänger ist wohl auch schon in Benutzung! :o)



Dann bin ich schon wieder am Vorbereiten der Osterbastelei unserer Großen. Letztes Jahr haben wir zusammen diese kleinen drolligen Kerlchen fabriziert:


Die Häschen bestehen aus dünnem Filz. Wir haben dazu die Form der Häschen aufgezeichnet, ausgeschnitten, zusammengenäht, unten offen gelassen, gewendet und dann mit Kichererbsen gefüllt. Die Unterseite ist einfach zusammengenäht - die Häschen sitzen auf der Naht drauf und da fällt das nicht auf (und auf Matratzenstich hatte ich keine Lust...). Die Kichererbsen sind nach dem Zusammennähen nur in Bauch und Hals - der Kopf ist platt. Dann noch Ohren und Arme mit ein paar Stichen festgenäht und einen Filzschal umgezogen (wir hatten 7 verschiedene Farben) und fertig sind die Osterhäschen.

Dieses Mal haben wir fleißig "original französischen Weichkäse" in rauen Mengen verputzt und uns gedacht, dass die ovalen Verpackungen ja fast wie Ostereier aussehen... wir werden also mal sehen, was sich damit machen lässt...

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